CULTAN-Verfahren
Mit dem CULTAN-Verfahren bieten wir unseren Kunden seit dem Jahr 2006 eine moderne technische Lösung der flüssigen Stickstoffdüngung.
Die Bezeichnung Cultan (Controlled Uptake Long Term Ammonia Nutrition) bedeutet eine langfristige NH4-Ernährung bei kontrollierter Aufnahme durch die Pflanze.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel Cultan-Düngung zu Getreide in der Zeitschrift Landwirtschaft ohne Pflug vom März 2010
Der Vorteil des Verfahrens liegt in der hohen N-Ausnutzung aus dem Dünger, was die Effizienz auf dem Feld steigert.
Umweltbewusst kann auch wirtschaftlich sein.
Beim CULTAN-Verfahren wird Stickstoffdünger flüssig an die Wurzel injektiert.
Dies ist auf allen Kulturen sowie auf Grünland möglich. Die flüssigen Ammonium-Sulfat-Dünger zur Verteilung im Cultan-Verfahren sind blueSulfate® und AS-Lösung 120.
Die Vorteile der CULTAN-Düngung (kontrollierte Ammonium-Langzeit-Ernährung) auf einen Blick:
- Bedarfsgerechte Düngung durch aktive N-Aufnahme der Pflanzen
- Exakte Verteilung
- Keine N-Verluste durch Ausgasung oder Auswaschung
- N-Wirkung auch in Trockenphasen
- Günstiger N-Preis
- Inkl. Schwefeldüngung
- Dünger und Dienstleistung aus einer Hand
- Verbesserter Futterwert bei Silagen
Der wirtschaftliche und pflanzenbauliche Vorteil dieses neuen Verfahrens liegt in der höheren Stickstoffausnutzung aus dem Dünger. Durch die wurzelnahe Ausbringung unterliegt der Stickstoff nicht der Veratmung und Verdunstung. In trockenen Perioden führt dies zu weniger Stress für die Pflanzen bei der N-Aufnahme.
Unser Partner-Lohnunternehmen Gerd Janssen aus Rhede (Ems) verteilt mit dem gezogenen 12 m DUPORT-Liquilizer.
Bericht Land & Forst vom 14. Mai 2009
Der DUPORT-Liquiliser hat eine Arbeitsbreite von 12 Metern, und Flüssigdünger wird durch verschraubte Injektionsnadeln an Edelstahlrädern direkt in den Wurzelbereich der Pflanzen gebracht. Dabei drücken robuste Federn die Nadeln in den Boden. Durch die bodenschonende Breitbereifung kann bereits im Frühjahr auf Wintergetreide Stickstoffdünger ausgebracht werden. Sobald die Befahrbarkeit es zulässt, beginnen wir mit der Düngung auch auf Grünland, jeweils zu den Schnitten.
Die beiden Bilder zeigen einen Winterweizenbestand aus dem Frühjahr 2007
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